Stellungnahme zum Thema IKT
Am 26. März fand ein Gesamtkonvent der Lehrer zum Thema IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) statt.
Die SO beteiligte sich ebenfalls an der Diskussion und stellte folgende Forderungen auf:
- Es dürfen von den Erstgymnasiasten keine Computerkenntnisse vorausgesetzt werden.
- Der IKT-Kurs im zweiten Semester der ersten Klasse, muss so vereinheitlicht werden, dass alle die gleichen Kenntnisse haben und soll Grundkenntnisse über Textverarbeitung und Tabellenkalkulation vermitteln (Word und Excel). Eine einheitliche Abschlussprüfung ist anzustreben.
- Während der dritten Klasse soll ein obligatorischer IKT-Kurs stattfinden, der den Erhalt des ECDL-Start-Diploms zum Ziel hat, so dass alle Schüler die gleichen Voraussetzungen von der Ausbildung her haben, wenn sie in ihre Hochschul- und Arbeitslaufbahn starten.
- In der US soll der Computer vor allem für Projekte mit Textverarbeitung in sprachlichen Fächern eingesetzt werden. Es sollen jedoch klare Vorgaben zu Gestaltung des fertigen Dokuments gestellt werden (wie z.B. bei Semesterarbeiten oder der Maturarbeit der Fall), damit auch der gezielte Umgang mit der Textverarbeitung geübt werden kann.
- In den oberen Klassen steht vor allem der Einsatz im Zusammenhang mit Arbeiten in naturwissenschaftlichen Fächern im Vordergrund. In allen Altersstufen soll auch educanet2 mit seinen Möglichkeiten (Websiten, Wikis) zum Zuge kommen, vor allem zur Nachbearbeitung.
- Allgemein muss der Computer als gutes Hilfsmittel bei selbständigen Arbeiten, die im Hinblick auf weiterführende Ausbildungen unbedingt gefördert werden müssen, gesehen werden.
- Aber es müssen unbedingt auch Alternativen zur Web-Recherche gezeigt werden, die Informationsbeschaffung in der Mediothek muss gefördert werden, mit Apparaten zum Beispiel.