Reisen Aktuell Archiv

Maturreise 2011 der Klasse 7dG

Die Maturreise war eine viertägige Wanderung der Klasse 6dG mit den Lehrern Ch. Fischer und F. Serratore in den Bündner- und Tessineralpen mit einem Abschluss in Lugano.

Am Montag begann die Reise bei gutem Wetter mit einer Wanderung in die traumhafte Greina-Ebene. Bereits am ersten Abend gab es in der Motterasciohütte bei einem wunderschönen Blick auf Berge und Sonnenuntergang ein redlich verdientes „Fyrabigbier“.

„Wir haben jetzt den ersten Tag hinter uns und sitzen gemütlich vor unserer Hütte. Heute morgen nachdem wir mit dem Postauto in Puzzatsch angekommen sind, marschierten wir mit dieser Tonne auf dem Rücken los Richtung Motterasciohütte. Nach einer Stunde steilem Bergaufstieg waren wir alle schweissüberstömt. Alle waren froh, als dann endlich die Mittagspause angekündigt wurde. Als alle mit letzter Kraft in ihren Rucksäcke nach Essen gruben, meinte Fi glatt, das sei langsames Marschtempo! Aber nachdem wir den Pass überquert hatten, wurde das Laufen langsam erträglich und man konnte sich sogar wieder unterhalten, ohne in Atemnot zu geraten. Wir liefen durch sehr schöne Landschaften und erreichten schliesslich am Nachmittag die Hütte, wo wir alle sehr erstaunt waren wie schön sie war. Nach einem feinen Abendessen sassen wir noch ein Weilchen draussen und genossen das Panorama.“

Nach steilem Ab- und Aufstieg am Dienstag erreichten wir die Adulahütte, wo wir mit warmem Tee und ultra genialem Panettone empfangen wurden. Nach einer unruhigen Nacht mit gemischten Gefühlen brachen wir am nächsten Morgen zur Quarneihütte auf.

„Adulahütte: Versuche zu schlafen, keine Chance! Wind pfeift, Regen hämmert und Kollegen quatschen! Morgens soll es auf den Gipfel gehen, unvorstellbar... Habe keine Lust weggewindet oder verhagelt zu werden! Naja, hoffentlich bessert das Wetter bald... „

Die geplante Besteigung des Rheinwaldhorns fiel wortwörtlich ins Wasser. So wurde aus der achtstündigen Wanderung auf den 3402 Meter hohen Gipfel ein zweistündiger Fussmarsch bei strömendem Regen und Gewitter. Nachdem wir unserer durchnässten Sachen aufgehängt hatten, genossen wir den restlichen Tag mit Gesellschaftsspielen, gemütlichem Zusammensein und viel Lachen. Höhepunkt waren die Schweinshaxen zum Abendessen auf über 2000 M.ü.M. Nach einem Abstieg ins Tal inklusiver Durchquerung eines reissenden Baches am Donnerstag liessen wir die letzten eineinhalb Tage in Lugano ausklingen. Hier durften natürlich ein 5-Gang-Menu mit Wein, ein Mojito mit den Lehrern und ein langes Balkongespräch im Bademantel nicht fehlen.

„Ich sitze gerade am Steuer eines Motorbootes. Nach vier strengen Wandertagen sind wir nun in Lugano angekommen. Gestern waren wir in der Badi am See und haben Sonne & Abkühlung genossen. Heute morgen haben wir uns entschieden, ein Motorboot zu mieten, und fahren nun zu sechst um den See.“

Zum Schluss wollen wir uns bei Christof und Francesco ganz herzlich für die gut organisierte Reise, die Spielvorschläge, die interessanten Lehrer-Schüler Gespräche und den Wein zum Abendessen bedanken. Es war ein unvergessliches Erlebnis.

» Diashow

Benjamin Kuratli u. Fabian Strebel; Zitate von den SchülerInnen, zusammengetragen von St, 4. Oktober 2011