Teatro 2011

Il progetto di teatro


In der ersten Italienischlektion nach den Sportferien teilte uns Signora Besomi den Semesterplan aus. Wir studierten die verschiedenen Prüfungsdaten und staunten nicht schlecht, als da nach den Frühlingsferien der Termin "Progetto di teatro" eingetragen war. Sofort schnellten die Hände einiger meiner Mitschüler in die Höhe und die ersten Fragen wurden gestellt. Das einzige, was wir aber im Vornherein erhielten waren drei Texte, die wir miteinander besprachen und an jenem Tag auswendig können mussten. Ansonsten hielt unsere Lehrerin das Vorhaben geheim und meinte schlicht: "Lasst euch überraschen..."
Schliesslich war es soweit: Am Dienstag nach den Frühlingsferien trafen sich die zwei Italienischhalbklassen unseres Jahrgangs, sowie jene der 6. Klasse vor der Aula. Unser Instruktor, ein Schauspiellehrer aus der "Scuola teatro Dimitri" in Verscio, erwartete uns im grossen Zuschauersaal bei der Aulabühne, wo wir punkt neun Uhr mit der Begrüssung begannen. Von nun an wurde nur Italienisch gesprochen. Nach dem gegenseitigen Vorstellen ging es sofort mit dem Aufwärmen los. Wir mussten uns im ganzen Saal verteilen und verschiedene Übungen machen. Zu Beginn war die ganze Gruppe etwas verhalten. Keiner traute sich wirklich den Anweisungen unseres Schauspiellehrers zu folgen und jeder versteckte sich hinter dem Nächsten. Die zweite Übung klappte aber schon viel besser. Es fiel allen leichter frei etwas seinen Kollegen zu erzählen und Gehübungen zu praktizieren. Von diesem Zeitpunkt an machte dieses Projekt richtig Spass.
Nach der Pause ging es um die ausgeteilten Texte. Wir wurden in drei Gruppen unterteilt und bekamen je einen zugeordnet. Unser Schauspieltalent war nun gefragt, was uns allen einmal mehr nicht immer leicht viel. Wir gaben alle unser Bestes und versuchten unsere Worte mit Präsenz zu füllen, indem wir den Anweisungen unseres Instruktors folgten: "Ma dai, dai!!" "Su!!" "Ancora più emozioni!!"
Als die drei Gruppen nach langem Üben am Ende des Nachmittags ihr kleines Theater auf der grossen Aula-Bühne vortragen konnten, freuten sich alle über die positiven Kommentare unseres Schauspiellehrers und über das gute Echo der zuschauenden Schülerinnen und Schüler.
Es war eine tolle Erfahrung, ein wunderbarer Auftakt in das letzte Quartal vor den Sommerferien. Wir können nur sagen: "FANTASTICO!! È stato un buon divertimento istruttivo!!"
Andrea Erny 5g, Olivia Brunelli 5g

Viaggio in Italia: Sanremo 2010

25. April, früher Sonntagmorgen. 23 etwas verschlafene Schüler und Schülerinnen sassen gespannt im Zug Richtung Süden. Das Abenteuer konnte beginnen.
Nach einer langen, immer fröhlicher werdenden Fahrt begrüsste uns der Leiter der Omnilingua-Schule am Bahnhof von San Remo und wir lernten die Familien kennen, die uns zwei Wochen lang kulinarisch verwöhnten. Am Morgen wurde jeweils jede unserer drei Kleingruppen von einer jungen, motivierten Lehrerin in der zentral gelegenen Schule unterrichtet. Wir diskutierten viel über aktuelle italienische Themen oder behandelten Liedertexte und staunten über unsere schnellen Fortschritte.
Nach dem Mittagessen trafen wir uns für gemeinsame Exkursionen, begleitet von unseren rychenberger Italienischlehrer/Innen und von Marco oder Simona, zwei einheimischen, ortskundigen "guide", die uns die Geheimnisse von Kultur und Natur der Gegend entschlüsselten.
Zu unserem Kulturprogramm gehörte eine Stadtführung durch die engen Gassen und das mondäne San Remo mit seinem "Festivalteatro Ariston", der Besuch des Olivenmuseums, der Blick hinter die Kulissen bei der Herstellung von "gelato artiganale", der Ausflug nach Monaco, wo gerade ein Formel-3-Rennen stattfand und eine Besichtigung des malerischen, mittelalterlichen Städtchens Dolce Aqua im "entroterrra". Ein "Muss" war natürlich die Fahrt zum spektakulären "giardino Hanbury", der durch seine geschützte Lage am Meer, seine exotische Pflanzenvielfalt und Farbenpracht begeisterte.
In der zweiten Woche durften wir das "liceo" in San Remo besuchen. Eine interessante Erfahrung, die beiden Gymnasien miteinander zu vergleichen und eine gute Gelegenheit, uns mit einheimischen Schülerinnen und Schülern zu unterhalten.
Das Freizeitangebot der Stadt ist gross und so kamen alle auf ihre Rechnung, sei es bei einer Velotour auf dem neu erstellten Veloweg der Küste entlang, wo früher die alte Eisenbahnlinie durchführte, beim Shoppen in der Altstadt, beim Feilschen auf dem "mercato" oder beim Ausspannen am Strand. Das Meer war bereits ende April so warm, dass man sich auf ein erfrischendes Bad mit wunderbarer Aussicht freuen konnte.
Nach dem Nachtessen traf man sich zu einem "gelato" am Meer oder zu einer "spremuta" auf der Piazza Brescia, um bis spät in den Abend hinein zu plaudern.
Die Reise war ein voller Erfolg und eine bleibende Erinnerung für alle.
von Ilona Meili 5f, Philippe Häderli 6f

Viaggio in Italia: Sanremo 2008

Una ventina di ragazze e ragazzi della nostra scuola, accompagnati dalle professoresse Luisella Collovà, Ilaria Besomi e Sandra Piccioni, hanno vissuto due settimane d'intensa italianità nell'attraente cittadina ligure. Nota soprattutto per i suoi fiori e il festival della musica, solo poche persone sanno che il celebre inventore della dinamite, Alfred Nobel, vi ha trascorso gli ultimi anni della sua vita. La visita della sua villa - dal suo giardino, con un cannone, Nobel usava fare esperimenti balistici sparando in direzione del mare aperto - è stata parte del programma; così come p.es. la visita dei giardini Hanbury o della mondana Montecarlo. Escursioni a parte, anche il lavoro nelle classi di italiano e la vita in famiglie sanremesi hanno lasciato degli indimenticabili ricordi ai partecipanti del viaggio svoltosi nella primavera del 2008.
Villa Nobel
Giardini botanici Hanbury