Richtziele

Grundkenntnisse

  • Die Regeln der Rechtschreibung und der Aussprache umsetzen
  • Wortbedeutungen mit ihren Konnotationen erfassen, Begriffe definieren
  • Grammatik: Mit Wortarten, Formenlehre, Syntax vertraut sein
  • Merkmale von Gruppen-, Fach- und Mediensprachen erfassen
  • Aspekte des Spracherwerbs kennen
  • Mechanismen gelingender und misslingender Kommunikation analysieren; sprachliche Manipulation und rhetorische Mittel durchschauen; ethische Gesichtspunkte im Hinblick auf Sprechen und Schreiben (Phrase, Lüge, Verführung, Demagogie) berücksichtigen
  • Haupterscheinungen der Literatur- und Kulturgeschichte überblicken; Beispiele bedeutender literarischer Werke (auch Übersetzungen) kennen
  • Merkmale verschiedener Textsorten und Ausdrucksformen hervorheben
  • Methoden der Textanalyse (Interpretation) abwägend benutzen
  • Grundzüge der deutschen Sprachgeschichte und Merkmale von Dialekten erfassen
  • Arbeits-, Lese- und Schreibtechniken anwenden

Grundfertigkeiten

  • Korrekt schreiben, klar artikuliert und gemäss Ausspracheregeln vortragen und sprechen
  • Sich situationsgerecht, differenziert, begrifflich und in der Gedankenführung klar ausdrücken
  • Eigenes und fremdes sprachliches Rollenverhalten erkennen und sprachliche Äusserungen ethisch werten
  • Ästhetisch werten; Gehalt und Schönheit von Kunstwerken in ihrer Bedeutung für das eigene Leben schätzen; das Kunstwerk in seiner gesellschaftlichen Bedeutung als eine Mass setzende Gegenwelt oder Utopie erkennen
  • Von Bibliotheken, Mediotheken, Museen bereitgestellte Hilfen benützen

Grundhaltungen

  • Eine klare, korrekte, ansprechende Ausdrucksweise in der Standardsprache anstreben
  • Bereit sein, zuzuhören, sich zu äussern, aufeinander einzugehen, selbst Stellung zu beziehen und die eigene Stellungnahme kritisch zu revidieren
  • Sich gut informieren und im Hinblick auf ökologische, politische und wirtschaftliche Zusammenhänge verantwortungsbewusst sprechen und schreiben
  • Auf verschiedene (realistische, phantasievolle, utopische, spielerisch- ästhetische...) künstlerische Äusserungen einfühlsam eingehen und ihren Wert für das eigene Ich und das gesellschaftliche Leben anerkennen
  • Sprachgeschichtlichen, linguistischen und literaturwissenschaftlich- methodischen Fragen gegenüber offen sein